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Die Stahlsäule
  



Die Eigenbau-Stahlsäule

An dieser Stelle muss ich mich erst ein mal bei zwei Menschen herzlichst bedanken. Zum einen Mischa Schirmer, von dem ich die Säule geschenkt bekam und der sie mir auch noch umsonst, quasi vor die Haustür, geliefert hat. Und zum anderen meinem Vater, der sich die Zeit nahm, die Säule vom Rost zu befreien und in diesem schönen Blau (die Idee mit der Farbe stammt von meiner Frau Verena) zu lackieren.

Die Stahlsäule ist 1 m hoch, hat einen Außendurchmesser von 16 cm und eine Wandstärke von 4 mm. Die Bodenplatte ist 20 x 20 cm groß und 10 mm stark. Die Montageplatte oben ist rund, hat einem Durchmesser von 20 cm und ist 10 mm stark.

Ich habe die Säule mit vier 10 mm starken Schrauben fest im Betonboden meines Balkons verankert. Um die EQ5 Monierung auf die Säule  zu adaptieren, besorgte ich mir einen zusätzlichen Stativkopf, den ich dann fest auf die Montageplatte schraubte.



Unterhalb der Montageplatte schnitt ich ein rechteckiges Loch in die Säule, welches groß genug ist, um mit einer Hand hineinzufassen.



Das Teleskop ist samt Montierung in der Teleskopgarage gelagert. Um es aufzubauen, muss ich es nur auf den Stativkopf der Säule setzen und dort die M10 Schraube festziehen (um von unten an die M10 Schraube zu gelangen brauche ich das zuvor erwähnte rechteckige Loch). Das Ganze dauert ca. eine Minute!

Der Stabilitätsgewinn im Vergleich zum Alustativ ist enorm. Man hat fast den Eindruck die EQ5 sei direkt am Betonboden festgeschraubt! Berührt man das Teleskop zum fokussieren, dauert es weniger als eine halbe Sekunde bis das Bild wieder steht. Beim Skywatcher-Alustativ sind es ca. sechs bis acht Sekunden!